Category: Cosima Wagner Tagebuecher
Generalprobe; häßlicher Saal, schlechte Akustik, ungenügende Vorproben; der Vater spielt das Konzert von Beethoven zu unserem völligen Erstarren; unerhörter Eindruck! Unvergleichlicher Zauber, kein Spielen, ein Ertönen. Richard sagt, dies mache alles tot. Wir speisen zusammen im Hotel Hungaria. Abends Fl. Holländer von Richter dirigiert; ungarisch und italienisch gesungen. Große Enttäuschung!…
View moreSchlimme Nacht, Ball im Hotel, wir entschließen uns, kurz Richter's Gastfreundschaft anzunehmen. Wir wohnen Waiznerstraße 1 in der Wohnung seiner Schwiegermutter, welche verreist ist. Nachmittags Probe im Theater von den »Glocken von Straßburg«, sehr mangelhaft. Abends Diner bei Richters und darauf kleine Gesellschaft, alles recht angenehm.
View moreEinpacken und Abschied, »von solchen Menschen im besten Sinne stamme ich ab«, sagt R., wie wir Abschied von Standhartners nehmen. Um 3 Uhr 58 Minuten Abfahrt; in Neuenkirchen mein Vater mit Frau von Meyendorff uns entgegen. Der Vater wohl, heiter und entschieden froh, uns zu sehen. Im »Hungaria« abgestiegen. Traduzione…
View moreBesuche gemacht und empfangen, u.a. auch Gräfin Salm[1], dazu immer Nachrichten von Haus-Wirren. Abends mit R. im Burgtheater »Heinrich IV.« gesehen, Falstaff erträglich und die Scene in der Schenke gut, derb gegeben, alles übrige aber entsetzlich. Noch einen Augenblick abends bei Marie Dönhoff, mit Lenbach, Makart u.s.w. [1] dt. Grafen-…
View moreMit Rich. in das Belvedere gegangen, dann zu dem armen Semper, dessen Pläne[1] angesehen; wie mich die Kuppel mit den vier Küppelchen etwas verwundert, sagt er, es sei eine Konzession, welche er gemacht, seinem Kollegen! Traurigster Eindruck. – – – Er bleibt arm inmitten der Bestellungen, der kaiserlichen Protektion, so…
View moreGroße Ermüdung von uns allen; Gräfin Dönhoff selbst krank. Briefe geschrieben. Der Akademische Verein hält eine Ansprache. Heckel zu Tisch; Besuch des Fürsten Rudolph Liechtenstein, welcher erzählt, es seien in diesem Konzerte Menschen gewesen, welche sonst nie in Theater oder Konzerte gehen, »Lahme und Blinde«. Abschied von Frau v.M., welche…
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