Category: Cosima Wagner Tagebuecher
Generalprobe von 91/2 Uhr bis 12. Es geht herrlich. Abends um 7 Uhr das Konzert. Unvergleichliche Aufnahme, nicht endenwollendes Begrüßen R. 's. Lorbeerhaufen mit schönen Inschriften: »dem Retter der deutschen Kunst«, »dem Meister des Humors«, »dem Schöpfer der Meistersinger«, »dem Kenner und Erneuerer der alten Sage«, »dem Reformator«, »dem erhabenen…
View moreHeckel und Pohl[1] angekommen. Abends hübsches Diner bei Dönhoffs, worauf Besuch bei Frau v. Meyendorff[2], soeben angekommen. Traduzione in italiano di Claudia Bilotti [© Claudia Bilotti | WAGNER Salon] Revised English translation by Jo Cousins. [1]Richard Pohl (1826 – 1896) Schriftsteller und Komponist. [2] Olga von Meyendorff née Fürstin Gortschakow,…
View moreBriefe empfangen und erwidert; viele Hausnöte. Um zwei Uhr Probe bis sechs Uhr, in meiner Loge Gräfinnen Andrássy, Dönhoff, Widenburg[1], Amadei. Es geht schön, obgleich derselbe meuterische Geist des Orchesters auch noch sich zeigt. Materna herrlich, Glatz wenig an- und aussprechend! Überwältigendster Eindruck! Abends zu Hause zugebracht. [1]Schreibweise eindeutig, nicht…
View moreMit R. zu Haas[1], orientalische Dinge gesehen und einiges eingekauft. R. besucht seine Freundin Fürstin Metternich[2], welche trotz ihres affektierten Deutschenhasses ihn freudigst empfängt und ihm entschieden einen angenehmen Eindruck macht. Ich besuche Gräfin Andrássy mit Marie Dönhoff, wobei sich der äußerst angenehme Eindruck der ersten Begegnung bestätigt. Abends mit…
View moreZweite Probe; die Tuben sind zwar da, doch hat Richter vergessen, die Harfenstimmen abschreiben zu lassen. Entschluß, nicht nach Pest zu gehen, wenigstens kein Konzert dort zu geben. Meuterischer Geist in der Kapelle; dadurch, daß diese Leute immer schlechte Dirigenten haben, welche sich bloß durch ihre Schwäche halten können, ist…
View moreErste Probe – die unglaublichen Nachlässigkeiten Richter's (er hat die Tuben nicht geschickt, und die fest versprochenen Tubisten werden nicht kommen![1]) verursachen viel Not; nichtsdestoweniger, da das Orchester gut vom Blatt liest, ist der Eindruck überwältigend. Alles bis dahin Gekannte verblaßt; wie das Mächtigste in der Natur und über diese…
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