Category: Cosima Wagner Tagebuecher
Es fällt schwer, mit R. von anderen Dingen zu sprechen als von dem gestern Erlebten! … Doch lasse ich keine Trauer aufkommen. Von der Schule heimkehrend will Daniella mich um Verzeihung bitten, daß sie mich so gekränkt habe, ich erwidere: Sie habe mich nicht um Verzeihung zu bitten, gekränkt hätte…
View moreDen ganzen Morgen im Hofgarten spaziert, die Kinder auf dem Eise beaufsichtigend. R. arbeitet an dem zweiten Akt. Nach Tisch ging er zu Herrn Feustel, welcher die Aussagen des Königs über das Dahn’sche Gedicht nicht begreift, da er bei Hofr. Düfflipp Depeschen des Sekretärs Eisenhart gesehen, welche meldeten, daß der…
View moreDie Frage, die heute früh R. quält, ist, ob er an Pr. Hoffmann in Wien schreiben soll, daß das Unternehmen unbestimmt verschoben sei, oder auf den gestrigen Brief des Königs hin auf die Garantie rechnen. Während ich einige Besuche abstatte, entscheidet er sich, ich wage es aber nicht, ihn zu…
View moreFrüh in das Haus gegangen; wie ich heimkehre, zeigt mir R. einen Brief des Königs, den er nicht lesen wollte, ich soll ihm den Inhalt mitteilen; ich erkenne gleich, daß er sehr freundlich ist – ; der König verspricht, seine Sendung nie aufgeben zu wollen, und sagt, er wäre nur…
View moreEnglische Übersetzung des Rheingoldes und Siegfried’s, bald wird der ganze „Ring“ erscheinen (Alfred Norman). – Brief von Malwiden aus San Remo, sie war krank, genießt aber jetzt den Süden – ich danke Gott für jede farbige Wolke, die sich hier mir zeigt, und R. meint, auf die Grade kommt es…
View moreDie Kinder wohnen dem Begräbnis des armen Prof. Ott bei und sind schön ernst davon gestimmt. Pr. Hoffmann schreibt, daß die Leute sich in sein Atelier drängten, um die Skizzen zu sehen. Er fragt auch nach der Bestellung an – , was und wie soll man da antworten. Ich muß…
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