Category: #countdown1876
Allerlei Briefschaften, R. liest mir ein Schriftstück an einen Amerikaner; da die deutschen Fürsten darin erwähnt werden, bitte ich ihn, ihn nicht abzusenden, er zerreißt ihn mit Unwillen, und ich frage mich, ob der Erfolg der Mühe wert ist, ob überhaupt irgend ein Erfolg einen Augenblick Verstimmung aufwiegen kann! -…
View moreR. läßt sich nicht erbitten, an die Biographie wieder zu gehen, er sagt, er habe zu wenig Muße jetzt, und kaum haben wir dies besprochen, so kommt eine Depesche von Herrn Fürstner, auf »seinem Recht« bestehend. R. will es auf einen Prozeß ankommen lassen. Herr Unger, Hey, Seidl und Zumpe…
View moreBesorgungen für Wien – Hôtel oder garni? – Die Amerikaner quälen R. um den zugesagten Brief, ich stimme sehr gegen jedes Wort; R. macht einen großen Spaziergang, trifft auf einen Arbeiter, welcher Sand siebt zu Kalk, R. denkt weiter, Kalk, Häuser, Einrichtungen, Luxus, wie muß sich das verzweigen, aufeinandertürmen, bis…
View moreHerrn Fürstner gehörte diese Nacht und der Morgen. R. empfindet großen Ärger, und wiederum ein Mal bewährt es sich, wie unfähig er ist, Geschäfte zu machen, jeder Kontrakt führt zum Betrug. Nachmittags meldet sich Netty Mrazek [1], die frühere Dienerin, ganz unerwartet, sie kannte Fidi noch nicht! Sie erzählt, wie…
View moreDen Tag über zu Bett, dabei die Rechnungen des Hauses besorgt. Nachmittags Brief von Herrn Jauner, die unerhörte Forderung von Herrn Verleger Fürstner [1] meldend, Tantiemen für die neue Scene des Tannhäuser in Wien zu erhalten. Großer Ärger R. 's hierüber; Entschluß, nie mehr mit Juden Geschäfte zu treiben; Korrespondenz…
View moreDas neue Stubenmädchen installiert. Viel Zählen und Schaffen. R. heitrer Laune, gedenkt der Meistersinger und sagt, er begriffe nicht, woher er die Laune zu dieser Wohligkeit gefunden, das heißt, er begriffe es wohl! – Er drückt noch einmal seinen Widerwillen gegen die Lyrik aus; wie ich ihn daran gemahne, daß…
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