Dienstag 7ten (7. September 1875)

Cosima Wagner Tagebücher

R. läßt sich nicht erbitten, an die Biographie wieder zu gehen, er sagt, er habe zu wenig Muße jetzt, und kaum haben wir dies besprochen, so kommt eine Depesche von Herrn Fürstner, auf »seinem Recht« bestehend. R. will es auf einen Prozeß ankommen lassen. Herr Unger, Hey, Seidl und Zumpe zu Tisch; es heißt, daß ersterer sich herausarbeitet, darauf Fahrt nach Eremitage mit den Kindern. Abends erster Gesang von Guiot’s »Bible«, wir lachen, daß meine Ahnen mütterlicher Seite (Flavignys) unter den Guten aufgezählt werden.

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