Category: #countdown1876
R. träumte wiederum von schimpflicher Behandlung, ja selbst vom Zuchthause, wohin er gebracht wurde; wahrscheinlich veranlaßt durch die Gespräche, welche das seltsame Urteil, hier vor kurzem gefällt (ein Räuber, Mörder etc. wurde auf mehrere Jahre Zuchthaus nur verurteilt), uns eingab. R. ist sehr gegen das Geschworenengericht; und die Erfahrung lehrt,…
View moreR. träumte wiederum ganz wild von einer schimpflichen Weise, in welcher der selige König von Preußen ihn behandelt habe, über eine Äußerung R. 's über Preußen, ich sei dabei gewesen. – Bei Richards “Traumkönig” handelt es sich vermutlich um Friedrich Wilhelm IV. (1795 – 1861) der in der kritischen Wahrnehmung…
View moreSchönes Winterwetter, die Kinder in der Kirche und auf dem Eise, ich mit Vorkehrungen für die Reise beschäftigt[1]. Abends »Nathan den Weisen« den Kindern gelesen und später Gesellschaft. Es dur Quartett, und E dur Sonate. [1] Am 20. Februar begeben sich Richard und Cosima auf eine Konzertreise nach Wien und Pest….
View moreRichard Wagner erwartet Sie zu jeder Zeit, für gewiß aber um 7 Uhr zum Abendbrod. – (Undatirt.) Theuerster Genosse! Ich fand den Brief zu Haus, welchen ich Ihnen sogleich mittheile. Ich glaube, wir können mit diesem Manne uns einlassen, da die Engländer in dem berührten Punkte[1] etwas voraushaben. Wollten Sie…
View moreR. hat an dem Albumblatt für Frau Schott[1] zu arbeiten. Mehrere Sänger antworten auf das Circular; und sehr freundlich. Er ist immer aber nicht sehr wohl, der Ausschlag an den drei Fingern peinigt ihn sehr. Abends in Gfrörer gelesen. Herr Glatz immer unwohl, wenig Hoffnung für den Siegfried! … Abends…
View moreR. trüb gestimmt durch die Hoffnungslosigkeit über Glatz! »Ich muß wilde Menschen haben«, sagt R., »keine kultivierten Barbaren.« Ich schreibe an Bon Normann um Erkundigung über einen Tenoristen, Herrn Schwab, welcher sich empfohlen hat. – Mit den Kindern lese ich jetzt »Nathan den Weisen« und werde durch vieles wiederum sehr ergriffen,…
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