Am Morgen spricht R. von der Möglichkeit, daß einst das Deutsche Reich den ganzen Westen regiere; »obgleich die Weltgeschichte einen lehrt, daß niemals das Gute Bestand hatte, läßt man nicht ab es zu hoffen«. Über den üblen jetzigen Zustand, überall Geldkrisen und Not – nach diesen Siegen; auch Auswanderung. Kein…
um unsere Bewilligung zu einer partiellen Entbindung des bestehenden Vertrages, hat uns ebenso überrascht als unangenehm berührt, weil wir glaubten von Ihnen eine größere Anerkennung des Verhältnisses mit Ihnen erwarten zu dürfen. Es ist uns leid Ihren Vorschlag nicht annehmen zu können, denn Sie können uns unmöglich zumuthen, daß wir…
Da Sie (was ich nicht angenommen hatte) Herrn Knapp meinen letzten, ihn betreffenden Brief wörtlich mitgetheilt, und ihn somit in die Verlegenheit gesetzt hatten, einige vertrauliche, fast scherzhafte Ausdrücke auf sich zu beziehen, – so bitte ich Sie nun, auch diese heutige Mittheilung ihm zur wörtlichen Kenntniß bringen zu wollen….
R. hat seit einiger Zeit Gott sei Dank bessere Nächte, arbeitet jeden Tag mit Herrn Seidl Korrespondenzen durch. Die Kinder vor- und nachmittags auf dem Eise, Gott sei Dank munter und gesund! – – – Abends Gfrörer immer mit großem Interesse gelesen. Anton Seidl (1850 – 1898) Schüler von Richter,…
Weitere Geldnöte: Der Maler Maurer aus Nürnberg ist der zweite Handwerker, den Richard mit „Maler- und Tüncharbeiten“ betraut. Bereits mit Meister Kummer hatte es einen heftigen Zusammenstoß gegeben, sodaß dieser wütend die Baustelle verlies. Mit Herrn Maurer und seinen beiden stummen Gehilfen soll es beinahe zu Handgreiflichkeiten gekommen sein, denen…
R. unangenehm durch die Rechnung von Herrn Maurer überrascht, welche um einige 1000 Gulden seine Erwartungen übersteigt. Er sagt aber: »Und wenn ich mein ganzes Leben noch an dem Hause abzuzahlen habe, so bin ich froh, daß ich es zu Stande gebracht habe.« Er hat immer Briefe, die Organisation der…