Category: Cosima Wagner Tagebuecher
Gute Nacht für R., er sieht Gott sei Dank sehr wohl aus; viel Unruhe im Hause. Nachmittags Spaziergang im Hofgarten, Besuch des Bürgermeisters, Wohnungsfrage besprochen, große Schwerhörigkeit. Abends freundlich geplaudert mit R., über Kinder, und was wohl ihre Art bestimmen mag! Traduzione in italiano di Claudia Bilotti [© Claudia Bilotti…
View moreUm 8 Uhr in Bayreuth! Die Kinder am Bahnhof, seelenvergnügt und wohl. Viel Schlafsucht unsererseits; abends Feustel, eine seltsame Begegnung mit Hofrat Düfflipp erzählend, welcher nicht grob genug gegen ihn sein konnte! … Dagegen in Wien vollständiger Triumph von R. 's Ansichten, gänzliche Einrichtung des Operntheaters danach. Viele Freude an…
View moreVorbereitungen zur Abreise; Besuch bei Menzel, dessen Schwager uns mit Klängen aus der Götterdämmerung empfängt; Mappen besichtigt. Um ein Uhr in das Hôtel, Déjeuner mit Lothar Bucher, viel über Mommsen gelacht, unredliches Handeln dieses und anderer Gelehrten in der Lauenburger Angelegenheit[1]. Über den Fürsten gesprochen, dessen Politik förmlich gelähmt durch…
View moreLanger Schlaf, worauf gleich für das 2te Konzert um 12 Uhr uns gekleidet. Sehr hübsche trauliche Stimmung, bessere Aufführung, vertrautes Publikum, Materna und Niemann in Tränen, R. darauf heiter. Diner bei Poppenberger, Niemanns, Materna, Eckerts. Abends bei Helmholtz; Bekanntschaft von Mommsen[1], welcher aussieht, wie R. sagt, »als ob er die…
View moreR. gut geschlafen, heiterer Laune; ich mache einige Besuche mit der freundlichsten Freundin (Helmholtz, Luise Oriola, Prinzeß Biron). Um halb acht das Konzert; ich in der Loge von Mimi mit Bonin Loë, Frau v. Bülow[1] (Unterstaatssekretär), Fürst Liechtenstein, u.s.w. Großer Enthusiasmus nach Berliner Temperatur, jedoch die Aufführung nicht gut und…
View moreHauptprobe; R. aber nicht wohl; wir fahren mit Frau Wesendonck hin. Viele Freunde; und große Ergriffenheit (Pr. Helmholtz unter beständigen Tränen die göttlichen Dinge angehört). Ich nam[en]los erschüttert, der ganze Schluß eigentlich die Paraphrase der nicht komponierten Worte [1]: »Nicht Goldesglanz etc., selig in Leid und Lust läßt Liebe nur…
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