Category: Cosima Wagner Tagebuecher
R. hatte wieder eine üble Nacht! … Herr Skutsch fährt nach Leipzig, um dort einen Advokaten zu konsultieren! – – Der Sergeant Schlickau unterrichtet weiter, und bedeutende Fortschritte sind schon zu gewahren! … Abends Herr Glatz, ein sehr gebildeter und angenehmer schöner Mann, die Stimme ist mächtig, doch aber die…
View moreFeustel's Geburtstag. R. ein wenig wohler, geht jedoch nicht hin, aus großer Ermüdung; ich bringe die Wünsche und Gaben mit Eva und Fidi hin. Friedrich Feustel (21. Januar 1824 – 12. Oktober 1891) Bankier, Politiker, Unternehmer, Ermöglicher der Bayreuther Unternehmung. Föhnluft, welche sehr übel auf R. wirkt. Abends »Die Römerfahrt…
View moreAus einem schauerlichen Traum wacht R. auf, ich sei wie[der] von ihm nach einem Zerwürfnis fort und wollte nicht mehr nach Haus, es sei kein Platz da, in einem Hotel mit der Mutter traf er mich, wollte mich heimführen, ich hatte das Gesicht und den Körper voller Beulen, die Augen…
View moreR. nicht wohl, muß sich Blutegel ansetzen lassen, wird vom ungeschickten Wundarzt mit Creasot verkohlt, verbringt einen schlimmen Tag; da er mehrere Tage nicht ausgegangen ist, ist er niedergeschlagen, doch die Kinder erheitern ihn mit Gesang, er singt selbst dreistimmig mit Lusch und Boni »Lobe den Herrn meine Seele«. Creosot…
View moreR. geplagt mit seiner Erkältung, Zahngeschwür im Anbruch. Besuche, Briefe, abends Lektüre in Gfrörer. Entschluß, Schopenhauer abzuhängen von der Wand, »weil er nicht zu Goethe, Schiller, Beethoven paßt, der Philosoph muß einsam sein, alles, was die andren in Pathos bringt, muß er in Besonnenheit übersetzen«. Daß Beethoven in die Ecke…
View moreLusch zur Patin erwählt von unserem Knecht. Sehr schlimmes Wetter. Besuche. Abends die F moll Sonate, welche R. mit Rubinstein vornimmt. Vieles ihm zu sagen. Ein Herr Hofmann frägt an wegen einer Rundreise mit der Walküre am Klavier! … Brief von Rat Düfflipp, der König schenkt seine Büste in Bronze;…
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